Floorball

Floorballer feiern bestes DM-Ergebnis aller Zeiten

Kader: Oliver Beer, Alexander Bracks, Andreas Braunwarth, Martin Finkenzeller (Torhüter), Jan-Niklas Herz, Philipp Hofer, Michael Holzinger (Kapitän), Peter Kechele, Jonas Knaus, Alexander Kunz, Marian Poppr, Felix Schröppel (Torwart), Elias Stecker Bild: Matthias Franz
Am Wochenende ging es für die Herren der SG Nordheim/Augsburg zur deutschen Meisterschaft. Trotz starker Gegner stand am Ende das beste Abschneiden bei einer Deutschen Meisterschaft.

Am vergangenen Wochenende ging es für die Herren der SG Nordheim/Augsburg nach Hannover zur deutschen Meisterschaft. Dass dies eine schwere Aufgabe wird, wusste die Mannschaft bereits aus den letzten Jahren.

Beim Blick auf die Gruppengegner sei vorab klar gewesen, so Franz: Gegen die SG Hochdahl-Aachen würde am ehesten etwas zu holen sein. „Wir setzten alles darauf zu gewinnen und wussten, dass wir das mit einer Topleistung auch schaffen können.“ Bis gut fünf Minuten vor der Schlusssirene stand es 2:2, dann zogen die Schwaben durch Tore von Peter Kechele, Jonas Knaus und Alex Kunz vorbei. „Defensiv stark gestanden und vorne die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht“, fasst Franz das schlussendliche 5:2 zusammen. Ein Sonderlob ging an den jungen SG-Goalie Felix Schröppel, der an dem Wochenende ein sehr sicherer Rückhalt war.

Gegen die Hannover Mustangs im zweiten Spiel hatten die Schwaben gegen einen sehr starken Gegner und späteren Finalisten große Probleme mit der Chancenverwertung. Dadurch hat es am Ende nur zu fünf Toren auf Seiten der SG gereicht und sie mussten die 14:5 Niederlage einstecken. Im letzten Spiel gegen die Turtles Berlin mit reichlich Bundesligaspielern war dann nichts mehr zu holen. Dadurch stand es bereits zur Pause 9:1 für die Turtles. In der zweiten Hälfte haben sich die Spieler aus Augsburg und Nordheim jedoch um einiges verbessert, sodass am Ende ein 13:3 auf der Anzeigentafel stand.

Spiel um Platz fünf

Spiel um Platz fünf war dann der Krimi schlechthin“, schildert der SG-Coach. Für das letzte Spiel des Wochenendes gegen den Zweitligisten Tollwut Ebersgöns hatte sich sein Team durchaus etwas ausgerechnet. „Leider haben wir dann die ersten zehn, fünfzehn Minuten nicht unser bestes Floorball gespielt und ein paarmal ziemlich Pech gehabt.“ Die Quittung: ein 0:7-Rückstand (11.) gegen die Kleinfeld-Delegation des Zweitligisten, der bis zur Pause aber immerhin schon um zwei Tore schmolz. Danach hat die SG jedoch einige Gänge hochgeschalten, insbesondere der Topscorer Philipp Hofer und Peter Kechele. „In der Pause gab es klare Ansagen und beinahe das Comeback des Jahres“, so Franz. „Tor um Tor holten wir gegen schwächer werdende Ebersgönser auf.“ Selbst nachdem der 8:9-Rückstand rund eine Minute vor Schluss noch auf 8:11 anwuchs, war die Luft noch nicht raus. 19 Sekunden vor dem Abpfiff war die SG bereits wieder auf 10:11 dran. „Leider fehlten dann am Ende ein Tor oder 20 bis 30 Sekunden mehr Spielzeit für die Verlängerung“, bedauert Franz. Dennoch: „Insgesamt wieder ein gelungenes Wochenende mit einer tollen Teamleistung und Zusammenhalt als SG“.

Der sechste Platz war auch die beste Platzierung für die Nordheimer bei einer deutschen Meisterschaft der Herren bisher und auch die beste Platzierung aus dem Süden seit langem. (dra)