Brückenbauarbeiten

B25 zwischen Donauwörth und Harburg bis 9. Februar gesperrt

Symbolbild Bild: pixabay
Die Bahnbrücke bei Wörnitzsstein wird abgebrochen und durch ein neues Bauwerk ersetzt. Seit 10. Januar bis voraussichtlich 9. Februar ist der Bereich der B25 bei Wörnitzstein voll gesperrt.

Die Bundesstraße 25 wird seit Mittwoch, den 10. Januar 2024, 9 Uhr bis voraussichtlich einschließlich Freitag, den 9. Februar 2024, gesperrt. Die Maßnahme ist notwendig, um die alte Brücke zurückzubauen und anschließend die daneben bereits hergestellte neue Brücke zu verschieben, teilt das Staatliche Bauamt mit. Die Arbeiten beinhalten auch den Rückbau und die Wiederherstellung der Gleisanlagen, den Abtrag von Teilen des Bahndammes, die Erstellung der Fundamente der neuen Brücke sowie der provisorischen Instandsetzung der Straße unter der Brücke in Beton.

Umleitung über Monheim

  • Aus Richtung Augsburg kommend, wird die Umleitung von Donauwörth über Monheim und weiter über Wemding nach Fessenheim in Richtung Süden zur Bundesstraße 25 führen.
  • Aus Richtung Nördlingen kommend, gilt der umgekehrte Verlauf der Umleitung.

Brücke von 1931 wird erneuert

Die Bauarbeiten sind Teil eines größeren Projekts, bei dem die Deutsche Bahn die Brücke aus dem Jahr 1931 über die Bundesstraße 25 erneuert. Die Brücke, die zuletzt im Jahr 1977 einer Überbausanierung unterzogen wurde, benötigt eine Instandsetzung der Widerlager, die mit Sperrungen einhergeht. Diese Gelegenheit wird genutzt, um das Nadelöhr im Verlauf der Bundesstraße 25 nicht nur punktuell zu sanieren, sondern die gesamte Brücke zu erneuern.

Die Baumaßnahme ist in zwei Teile gegliedert: Der erste Teil findet mit der Erstellung der neuen Bahnbrücke durch die Deutsche Bahn im Frühjahr 2024 ihren Abschluss.

B25 wird auf vier Fahrstreifen aufgeweitet

Der zweite Teil der Maßnahme ist der Ausbau der Bundesstraße 25 im Bereich des neuen Bauwerks, der im Jahr 2024 vom Staatlichen Bauamt Augsburg durchgeführt wird. Die neue Brücke ermöglicht es, den Verkehr aus Richtung Donauwörth kommend auf vier Fahrstreifen zu führen und anschließend an den dreistreifigen Bestand anzuschließen. Die Aufweitung auf vier Fahrstreifen berücksichtigt die Verkehrsentwicklung und gewährleistet, dass zukünftige Sanierungsarbeiten am Bauwerk und der Straße sowie Brückenprüfungen ohne lang andauernde Vollsperrungen der Bundesstraße durchgeführt werden können. Zudem bietet die Fortführung der vier Fahrstreifen die Möglichkeit, die bestehende Bundesstraße zu verbreitern, ohne eine langwierige Vollsperrung der Bundesstraße 25 zu veranlassen. (pm)