Fahndungserfolg

Homophober Angriff in Augsburg: Öffentlichkeitsfahndung eingestellt

Symbolbild Bild: Polizei Bayern
Am 23. März kam es in der Maximilianstraße in Augsburg zu einem queerfeindlichen Angriff auf zwei Männer. Die Polizei suchte mittels einer Öffentlichkeitsfahndung nach dem Täter.

Das Polizeipräsidium Schwaben Nord und die Generalstaatsanwaltschaft München, Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET), informierten am vergangenen Freitag, 28.03.2025, über die laufenden Ermittlungen nach einem queerfeindlichen Angriff in Augsburg. In der Maximilianstraße wurden am 22.03.2025 zwei 26- bzw. 28-jährige Männer offenbar von fünf Männern angegriffen und verletzt. Die Gruppe ging auf den 28-jährigen Geschädigten los und schlug ihn, weshalb er zu Boden ging. Der 26-Jährige griff ein und wurde schließlich auch geschlagen. Die Gruppe trat dabei auf die beiden Männer ein, u.a. im Oberkörper- und Kopfbereich. 

Die Polizei identifizierte mittlerweile fünf mutmaßlich Tatverdächtige. Die Generalstaatsanwaltschaft hat gegen die Tatverdächtigen jeweils Haftbefehl u.a. wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung erwirkt. Drei Männer befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.

Nach einem dieser Tatverdächtigen wurde am Donnerstag, 3. April mit einer großen Öffentlichkeitsfahndung gesucht. Am selbigen Tag gab die Polizei bekannt, dass der Tatverdächtige Halid S. in Gersthofen festgenommen werden konnte. Nähere Details können auf Grund der laufenden Maßnahmen nicht genannt werden.

Bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens gilt die Unschuldsvermutung.

Die Generalstaatsanwaltschaft München, Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET), hat die Sachleitung der Ermittlungen übernommen und führt diese zusammen mit der Kriminalpolizei Augsburg, da Anhaltspunkte für einen queerfeindlichen Hintergrund vorliegen. Straftaten aus dem Bereich der Hasskriminalität werden von Generalstaatsanwaltschaft und Polizei konsequent verfolgt. (dra)