Bildung

Wissenschaftswoche am THG Nördlingen

Michael Demel (2. von links) unterstützte gemeinsam mit Praktikant Simon Diethei (ganz links) die Schülergruppe, die sich für das Thema "Moderne Arbeitswelt" im Fach Wirtschaft und Recht entschieden hatte, bei der Recherchearbeit. Bild: Maximiliane Böckh
Lust und Neugierde auf wissenschaftliches Arbeiten wecken und dazu wichtige Kompetenzen stärken, das ist das Ziel der neuentwickelten Wissenschaftswoche des neunjährigen Gymnasiums in Bayern. In diesem Schuljahr findet sie erstmals in der elften Jahrgangsstufe statt und wird dabei von jeder Schule individuell organisiert und durchgeführt.

Am Theodor-Heuss-Gymnasium Nördlingen war die Wissenschaftswoche für Anfang März terminiert, als fächerübergreifendes Rahmenthema war „Vergangenheit und Zukunft“ gewählt worden. Unter dieser Überschrift wurden insgesamt 28 Themen von den Lehrkräften der elften Jahrgangsstufe angeboten; dabei waren alle Fächer vertreten. So standen beispielsweise im Fach Mathematik „Kryptographie“, in Ethik „Immanuel Kant: Zum ewigen Frieden“ und in Sport „Trendsportarten – Sportarten der Zukunft“ zur Wahl. Mit Hilfe einer Prioritätenliste hatten die Schülerinnen und Schüler im Januar die Themen gewählt, mit denen sie sich gerne während der Wissenschaftswoche in Dreiergruppen auseinandersetzen wollten. 

Jenseits des regulären Stundenplans widmeten sich die Jugendlichen nun den Problemstellungen ihrer Themen; die Hilfsmittel waren ihnen dabei größtenteils von den betreuenden Lehrkräften zur Verfügung gestellt worden. Je nach Aufgabenstellung entstanden so Präsentationen, Podcasts, Erklärvideos, Plakate oder Vorführungen, die am Ende den Klassenkameraden sowie der Lehrerschaft vorgestellt wurden.(pm)