Am Dienstag stellte die Stadt Nördlingen zusammen mit der regionalen Initiative Rieser.Heimat.Charakter die Konzertreihe „Rieser-Sommer.Mugge“ für den kommenden Sommer vor. Vom 17. Juli bis zum 4. September 2025 wird es immer donnerstags ab 18:00 Uhr ein Konzert geben. Anders als bei der Konzertreihe „Musik am Marktplatz“, welche freitags ihren Platz hat, finden die Konzerte bei der „Rieser.Sommer.Mugge“ an acht unterschiedlichen Orten in der Stadt statt.
Die einzelnen Konzerte sind für alle Besucher kostenlos, um Kultur für alle zugänglich zu machen. An den einzelnen Konzerttagen beteiligen sich die umliegenden Lokale mit ihrem Gastro-Angebot. Allerdings können Essen und Getränke auch von den Besuchern mitgebracht werden. Damit wollen die Organisatoren für eine Picknick-Atmosphäre in der Stadt sorgen.
Kriterien für die Künstlerauswahl
Zudem hat jeder Konzerttag ein eigenes Konzept. Dies spiegelt sich in der Auswahl der Künstler wider, weswegen auch mehrere Bands oder Künstler auftreten können. Details zu den ausgewählten Künstlern will die Stadt aktuell noch nicht nennen, diese werden aber zu einem späteren Zeitpunkt noch veröffentlicht. Allerdings wird bei der Auswahl auf verschiedene Kriterien geachtet. Zum einen sollen alle Künstler einen Bezug zum Ries haben.
Dies wird bereits durch den Titel der Konzertreihe betont. Man habe sich bewusst für „Mugge“ entschieden, „um dem Ganzen etwas Authentisches zu geben“, erklärte Nördlingens Oberbürgermeister David Wittner. Zudem grenze man sich dadurch bewusst von der klassischen Orchester- und Blasmusik ab. Gleichzeitig soll sich die Konzertreihe durch frische und innovative Musik auszeichnen, die man noch nicht oft gehört hat.
Für schlechtes Wetter ist schon mitgeplant
Um sich bei so einer Open-Air-Reihe unabhängig vom Wetter zu machen, wird für jedes Konzert auch eine Regenalternative eingeplant. Am Vormittag des Veranstaltungstags wird entschieden, ob das Event unter freiem Himmel oder an einem Alternativplatz stattfindet. Damit wird sichergestellt, dass kein Konzert abgesagt werden muss.
Und auch, wenn die einzelnen Bands und Künstler noch nicht bekannt sind, dürfen sich die Besucher auf qualitativ hochwertige Acts freuen, wie die Verantwortlichen versprechen. Das ist vor allem den Sponsoren zu verdanken. Zu Beginn wurde mit einem Budget von 20.000 Euro geplant, die Hälfte davon gegenfinanziert. Mittlerweile ist fast der komplette Betrag durch Sponsorengelder gedeckt. Diese fließen nun zum überwiegenden Teil an die Künstler.