Veranstaltung

Mahnwache am Münsterplatz am 1. Februar

Symbolbild Bild: iStock / jittawit.21
Am Mittwoch, den 1. Februar trifft sich um 18:00 Uhr die Mahnwache für die Energiewende am Donauwörther Münsterplatz. Alle interessierten Bürger:innen sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Das Bündnis fordert von der bayerischen Landesregierung ein klares Bekenntnis zur Energiewende.

Grünen Bezirksrat Albert Riedelsheimer fordert ein Ende der gezielten Falschinformationen über Stromimporte aus dem Ausland. So hat Deutschland im vergangenen Jahr netto rund 5 Terawattstunden Strom nach Frankreich exportiert. Das entspricht etwa der Hälfte der Strommenge, die ein Atomkraftwerk produziert. Gerade Frankreich hat große Probleme bei der Energiegewinnung mit Atomkraftwerken, im Sommer muss die Produktion immer wieder gedrosselt werden, da in den Flüssen zu wenig Wasser für Kühlung vorhanden ist. Dänemark, dass überwiegend auf erneuerbare Energien setzt, ist hingegen tatsächlich ein Stromlieferant.

Riedelsheimer fordert ein klares Bekenntnis zur Energiewende. „Wir brauchen leere Sonntagsreden genauso wenig wie Atomkraftwerke, wir brauchen den entschlossenen Ausbau der Netze und den Ausbau von erneuerbaren Energien!“, er kritisiert die bayrische Staatsregierung: „Die CSU geführte Landesregierung hat im Bayern seit dem von ihr selbst mitbeschlossenen Atomausstieg im Jahr 2011 nichts für die Energiewende unternommen, sondern mit der 10-H-Regelung und der Blockade des Netzausbaus alles verzögert. Und jetzt hat sie nichts als den Wiedereinstieg in die Atomkraft zu bieten. Das ist zu wenig!“

Zur Teilnahme an der Mahnwache rufen neben Grünen auch die ÖDP und unabhängige Atomgegner*innen auf. (pm)