Hauptrundenende

Starke Angels lösen Playoff-Ticket

Jayda Janson (hier im Spiel gegen Göttingen) kurz vor einem Dreipunktversuch. Bild: Michael Soller
Die Saison der Eigner Angels geht in die Verlängerung. Mit einem Sieg in Freiburg wurde das Playoff-Ticket gesichert. Damit hat man sich im Fernduell durchgesetzt.

Im Fernduell gegen Marburg sicherten sich die Eigner Angels aus Nördlingen mit einem 85:63-Auswärtssieg (18:21, 13:20, 20:27, 12:17) bei den Eisvögeln vom USC Freiburg das letzte zu vergebende Playoffticket.

Den Gastgeberinnen gelangen zwar durch Elea Gaba die ersten zwei Punkte und die Führung, danach aber waren die Nördlingerinnen am Drücker. Die Eigner-Truppe startete konzentriert in die Partie gegen den Tabellenletzten. Zweimal Ligatopscorerin Nichole Fransson, zweimal Jayda Janson mit blitzsauberen Dreiern und zweimal Marie Hasle-Lagemann mit schönem Drive zum Korb und schnell führten die Rieserinnen zweistellig. Aufgrund der dünnen Nördlinger Personaldecke wechselte Coach Nico Kuusi kräftig durch und so kamen alle acht Spielerinnen der Angels bereits im ersten Viertel zum Zug. Zwar hemmte das den Spielfluss und die Gastgeberinnen kamen den Schwaben verdächtig nahe, näher als die drei Punkte nach zehn Minuten (18:21) sollten sie aber das gesamte Match über nicht kommen.

Ähnlich wie im ersten Viertel zogen die Kraterbasketballerinnen unbeirrt ihre Kreise. Mit einer 41:31-Halbzeitführung ging der Nördlinger Troß zuversichtlich in die Halbzeit, zumal es im Parallelspiel in Osnabrück mit 41:34 für die Panthers ebenfalls gut für Bayerns einzigem Frauenbasketball-Erstligisten lief. Vor allem Jayda Jansen wartete mit schönen Punkten jenseits der Dreierlinie auf.

Nördlinger Jugend liefert ab

Auch im dritten Viertel ließen die Nördlinger Damen nichts anbrennen. Freiburgs Coach Stefan Möller ließ verstärkt seine Jugend aufs Feld, teilweise war keine Freiburger Spielerin älter als 20 Jahre. 

In der 26. Minute erzielte Laura Schinkel erstmals eine 20-Punkte Führung (61:41). Als es mit 68:51 in den letzten Durchgang ging, war die Messe gelesen, zumal auch Osnabrück 65:54 vorne lag. Der 85:63-Sieg der Rieserinnen ging in der Höhe in Ordnung. Auf beiden Seiten wurden alle Spielerinnen eingesetzt, bei den Nördlingerinnen scorten auch alle. Jetzt gilt es, am 19.03. und 23.03. beim Tabellenersten in Keltern eine gute Figur abzugeben ehe es am Freitag, 28.03. um 19.00Uhr zu Hause gegen den Topfavoriten auf die Deutsche Meisterschaft geht. Der Vorverkauf ist bereits angelaufen. Dauerkarten haben keine Gültigkeit. (dra)

Das Spiel in Zahlen

Es spielten: Fransson (15 Punkte), Stoller (4), Schinkel (14), Ndi (8), Koch (3 /1 Dreier), Jansen (22/4 Dreier), Hasle – Lagemann (8), Bertholdt (11/2 Dreier)

Freiwürfe: 8/12 (67%), Rebounds 32, Wurfquote 35/62 (52%)

Bei Freiburg fielen auf: Gaba (20), Hottinger (18), Daub (11), Freiwürfe 17/19 (89%), Rebounds 35, Wurfquote 23/56 (41%)