Inklusion

Premiere für landkreisübergreifende Weiterbildungsmaßnahme

Bild: Stiftung Sankt Johannes
Mit einem gelungenen Teamevent fiel gestern der Startschuss für die neue Gruppenassistenten-Ausbildung. Diese wird in Zusammenarbeit mehrerer großer Träger der Eingliederungshilfe in Schwaben organisiert.

Zum ersten Mal bieten die Donau-Ries-Werkstätten (Lebenshilfe Donau-Ries), die Regens-Wagner-Werkstätten Dillingen (Regens-Wagner-Stiftung), die Nordschwäbischen Werkstätten (Lebenshilfe Dillingen) und die Werkstätten der Stiftung Sankt Johannes, zusammen eine praxisorientierte Weiterbildung speziell für Beschäftigte der Werkstätten für Menschen mit Behinderung an. Ziel ist es, soziale und fachliche Kompetenzen der Teilnehmenden zu stärken und sie in ihrer Rolle als Vermittler und Unterstützer zwischen Mitarbeitenden und beschäftigten Klientinnen und Klienten weiterzuentwickeln.

Teambuilding und Vorfreude auf die Ausbildung

Das Auftaktevent fand in der Kegelbahn des Diepoldzentrums in Schweinspoint statt und bot den Teilnehmenden eine ideale Gelegenheit, sich kennenzulernen und in lockerer Atmosphäre auszutauschen. Mit viel Spaß, einem Kegelturnier und einem gemeinsamen Abendessen wurde der Grundstein für eine starke Gemeinschaft innerhalb der ersten Ausbildungsrunde gelegt.  „Es war ein toller Abend mit viel Freude und neuen Begegnungen. Die Motivation ist groß und alle freuen sich auf den Start der ersten Ausbildungsmodule“, so Lea-Katinka Neumann, Projektleiterin der Stiftung Sankt Johannes.

Zukunftsperspektiven für die Gruppenassistenten

Die Ausbildung erstreckt sich über eineinhalb Jahre und umfasst acht praxisorientierte Module. Die Teilnehmenden erwerben wertvolle Fähigkeiten in den Bereichen Arbeitsorganisation, Kommunikation, Arbeitssicherheit und digitale Medien. Zusätzlich werden sie für die Rolle als Ersthelfer ausgebildet und lernen, empathisch und zielgerichtet im Arbeitsalltag zu kommunizieren. Die Fortbildungseinheiten finden abwechselnd an den vier beteiligten Standorten statt. Mit dieser Ausbildung wird nicht nur die individuelle Entwicklung der Gruppenassistenten gefördert, sondern auch die Qualität der Betreuung in den Werkstätten nachhaltig verbessert. Die neuen Gruppenassistenten tragen dazu bei, die Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit im Arbeitsalltag zu stärken. (dra)